Soul Ladies. Zwischen Afrika und Europa

Drei Grammys hat Angélique Kidjo bereits gewonnen. In Benin geboren, studierte sie in Frankreich und lebt heute in New York. Als junge Sängerin musste sie aus Afrika flüchten – um in Frankreich zur Legende zu werden. Seit Jahrzehnten ist Kidjo eine feste Grösse im Musikbusiness. Welche Musik macht man, wenn man in Ghana, Benin oder Nigeria aufgewachsen ist, und später einen grossen Teil des Lebens in Europa verbringt? Und wie wirkt sich die persönliche Biografie auf den Schaffensprozess aus? Die Musikerin Y’akoto – halb Deutsche, halb Ghanaerin – wird von Musikkritikern gerne mit grossen Legenden des Soul und Blues verglichen. Damals war es für sie ein Schock, mit zwölf Jahren von Afrika nach Hamburg zu kommen: Rassismus und Ausgrenzung wurden zum Alltag. Nneka, die dritte der international geprägten Weltmusikerinnen, floh mit 18 aus Nigeria – und landete in einem deutschen Kinderheim. Ihr Aufstieg zur weltberühmten Musikerin gleicht einem Märchen