Solaris

Von einer Forschungsstation, die den Planeten Solaris umkreist, erreicht ein Notruf des Missionsleiters Gibarian (Ulrich Tukur) die Erde. Daraufhin wird der Psychologe Chris Kelvin (George Clooney) nach Solaris geschickt. Als Kelvin die Raumstation erreicht, hat Gibarian Selbstmord begangen und zwei ängstliche und verwirrte Besatzungsmitglieder zurückgelassen. Nach der ersten Nacht an Bord liegt plötzlich Kelvins verstorbene Frau Rheya (Natascha McElhon) lebendig neben ihm im Bett. Es scheint, als forme der Solaris-Ozean aus den Träumen der Raumfahrer neue Menschen mit eigenem Bewusstsein. Eine Form der Kontaktaufnahme – die ins Chaos führt … Der Roman «Solaris» von Stanislaw Lem wurde bereits mehrfach verfilmt, unter anderem leuchtete Andrei Tarkowski in seiner Version von 1972 die philosophischen Aspekte der Geschichte aus, während Steven Soderbergh mit seiner Adaption (US 2002) eine wesentlich knappere, auf die psychologische Ebene fokussierte Arbeit vorlegt