SIGNIS-Preis für „Nuovomondo“
(medientipp) Am Internationalen Filmfestival in Venedig (30.8.–9. 9.) wurde „Nuovomondo“ des Italieners Emanuel Crialese mit dem SIGNIS-Preis der katholischen Jury ausgezeichnet. Crialese thematisiert in seinem Film die Emigration vieler Süditaliener nach Amerika zu Beginn des 20. Jahrhunderts. „Nuovomondo“ wecke das Bewusstsein des globalen Phänomens der Migration und erinnere die Menschen im Westen an die Ursprünge ihres gegenwärtigen Wohlstands, so die Jury. Zwei weitere Filme wurden von der Jury lobend erwähnt: „Daratt“ von Mahamat-Salem Haroun aus Tschad und „Nue Propriété“ von Joachim Lafosse (Belgien/Frankreich).
Jurymitglieder waren: Willi Verbestel (Belgien), Graciela Garzelli (Argentinien), Thomas Kroll (Deutschland), Charles Carner (USA), Peter Malone (Australien), Diego Giuliani (Italien) und Massimilano Eleanori (Italien).
