Sebastian wird Salafist
Als er mit 16 Jahren zum Islam konvertierte, war Sebastian ein normaler Gymnasiast. Sein Vater Reiner, ein katholischer Theologe und seine Mutter Renate, eine engagierte katholische Sozialarbeiterin, trennten sich zu dieser Zeit gerade voneinander. Der Teenager, der bis dahin Rap hörte und Basketball spielte, verändert sich schnell: er hört keine Musik mehr, «die ihn nicht zum Beten verleitet» und grenzte sich von seinem bisherigen Leben ab. Sebastian beginnt, die Welt in halal und haram einzuteilen – in erlaubt und verboten. Der junge Mann nennt sich jetzt Hamza. Er besucht Moscheen, in denen auch radikale Imame sprechen. Hamza überwirft sich mit seiner Mutter, bei der er noch wohnt. Dieser Film zeigt wie sich ein junger Mann dem Islam verschreibt, was ihn dazu bewegt, sich zu radikalisieren und was ihn im letzten Moment davon abhält, sich salafistischen Kämpfern anzuschliessen
