scobel. Tourismus-Kollaps
Nicht nur Tourismushochburgen melden seit Jahren steigende Besucherzahlen. Was gut für die Wirtschaft ist, wird zum Problem für die Umwelt und einheimische Bevölkerung. Vielen Urlaubsgebieten droht der Kollaps. Wie kann Tourismus nachhaltig und fair werden? Tourismus galt lange als enormer Wirtschaftsmotor. Städte und Gemeinden profitierten von den Urlaubern aus aller Welt, die Arbeitsplätze schufen und Geld in die öffentlichen Kassen spülten. Doch die Touristen-Zahlen wachsen unaufhörlich, seit auch außerhalb Europas der Wohlstand wächst. 2017 reisten 1,3 Milliarden um den Globus, viele davon waren Touristen aus China und Indien. Bis zum Jahr 2030 sollen es, so die Prognosen, 1,8 Milliarden sein. Was aber macht der „Overtourism“ aus idyllischen Traumstränden, einsamen Berglandschaften und vitalen Metropolen? Was muss sich ändern, damit Reisen für möglichst viele Menschen möglich, dabei aber trotzdem fair und nachhaltig sind? Ist fairer Tourismus für alle eine Utopie?
