Schweizer Film in Kiew ausgezeichnet
(medientipp) Im Spielfilmwettbewerb des 41. Internationalen Filmfetival Molodist vom 22. bis 30. Oktober in Kiew erhielt «La petite chambre» von Stéphanie Chuat und Véronique Reymond den Preis der Ökumenischen Jury. «Der Film erzählt von der Kraft der Liebe und der Notwendigkeit, den Tod zu akzeptieren», schreibt die Jury in ihrer Begründung. Überzeugt habe sie das Drehbuch mit den vielen liebevollen Details und die brilliant spielende Michel Bouquet, die einem als Hauptperson ans Herzen wachse. «La petite chambre», der die Geschichte von Edmond und seiner Hauspflegerin Rose erzählt, wurde 2011 mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichnet und lief bereits in den Schweizer Kinos.
Der iranische Film «Ayneh-ha-ye Rouberou» («Facing Mirrors») von Negar Azarbayjani und «Sala samobojcow» («Suicide Room») des Polen Jan Komasa wurden von der Jury lobend erwähnt. Auch im Kurzfilmwettberwerb vergab sie einen Preis an «Protect the nation» von Candice Reisser. Mitglieder der dreiköpfigen ökumenischen Jury in Kiew waren Heinz-Martin Krauss aus Bremen, Kristina Nadvorna aus Kiew und Daniel Gassmann aus Bern.
Infos und Trailer im Katalog des Festivals:
