Schweizer Fernsehen: Neues für Kinder
(medientipp) Ab Montag, 29. September startet das Schweizer Fernsehen DRS mit verschiedenen neuen Angeboten für Kinder.
Neu zeigt SF2 täglich drei Stunden das Programm „Junior“ (Montag bis Freitag 11.00 bis 14.00 Uhr, Samstag und Sonntag 7.00 bis 10.00 Uhr). Es richtet sich an Kinder zwischen neun und zwölf Jahren. Hier kommen zu den Serien, die bereits bisher auf diesem Sendeplatz gezeigt wurden, neue hinzu. Von Montag bis Freitag findet um 12.20 Uhr ausserdem neu ein tägliches SMS-Spiel mit dem Titel „SMS Galaxy“ statt, bei dem alle Zuschauerinnen und Zuschauer mitmachen können. Am Wochenende gibt es neu „Klipp und Klar“ zu sehen – eine „Meinungsplattform für Kinder“. Hier sprechen Kinder zu Themen, die sie selber auswählen.
Eine weitere Neuerung: Das „Wuschel“-Programm auf SF1, das sich an jüngere Kinder richtet, wird um eine halbe Stunde erweitert: Ab dem 16. Oktober wird es von 16.25 bis 17.45 Uhr gezeigt. Hier sind nach wie vor die klassischen Kinderserien und die Gutenacht-Geschichte zu sehen.
Schulfernsehen: Neue Sendezeit
Von diesen Programmänderungen ist auch das „Schulfernsehen“ betroffen: Der Sendebeginn verschiebt sich um eine Stunde nach hinten. Neu ist das „Schulfernsehen“ von Montag bis Freitag, jeweils von 10.00 bis 11.00 Uhr auf SF2 zu sehen. Weitere Informationen zum „Schulfernsehen“ findet man unter http://www.schulfernsehen.ch.
„Strategische Neuausrichtung“
Grund für die Programm-Änderungen ist laut einer Pressemitteilung von Schweizer Fernsehen DRS eine „strategische Neuausrichtung“ des Kinderprogramms. Wegen Sparmassnahmen wurde die Zusammenarbeit mit dem Kinderprogramm-Anbieter „Nickelodeon“ aufgegeben, mit dem SF DRS während fünf Jahren zusammengearbeitet hatte. Neu kooperiert SF DRS verstärkt mit der weltweit tätigen Firma EM.TV aus München.
An der inhaltlichen Ausrichtung des Kinderprogramms soll sich laut SF DRS nichts ändern. Weiterhin will man mit „einem unterhaltsamen Mix aus Serien und Eigenproduktionen ein „breites Kinderpublikum“ ansprechen. Bei den eigenproduzierten Anteilen ist wichtig, dass die Kinder zum Mitmachen animiert werden. Ausserdem soll der Bezug zur Schweiz im Zentrum stehen.
