Schreie und Flüstern (Viskningar och Rop)
Karin (Ingrid Thulin), Maria (Liv Ullman) und Agnes (Harriet Andersson) verbringen einige Zeit in ihrem Elternhaus, einem Anwesen auf dem Land, wo auch das Dienstmädchen Anna (Kari Sylwan) lebt. Agnes bleibt die meiste Zeit im Bett, denn sie ist schwer krank und wird bald sterben. Der Krebs in ihrem Unterleib macht sie von Tag zu Tag schwächer. An ihrem Totenlager wachen abwechselnd ihre beiden Schwestern und Anna, die ihr in ihren letzten Tagen zur Seite stehen. Doch Frieden kann die totkranke junge Frau nicht gänzlich finden. Denn zwischen Leid und Agonie kommen unbequeme Wahrheiten und Schatten aus der Vergangenheit auf. In verschiedenen Sequenzen wird von Eifersucht, heimlichen Liebschaften und Lügen erzählt. Langsam kommt das kühle Verhältnis zwischen den Schwestern zum Vorschein. Dabei bewegt sich das Geschehen auf einem schmalen Grat zwischen Liebe und Hass, Vertrauen und Missgunst. Ingmar Bergmans Drama (SE 1972) erzählt intensiv von einer angespannten Geschwisterbeziehung
