Scherbenpark

Im Scherbenpark braucht man eine grosse Klappe und ein dickes Fell, wenn harte Sprüche kommen und die eigene Mutter ermordet wird. Sascha (Jasna Fritzi Bauer) ist im Scherbenpark zu Hause. Wer ihre Mutter auf dem Gewissen hat, weiss Sascha genau: ihr Stiefvater. Dass ihn die Justiz kassiert hat, tröstet sie nicht. Dann erscheint in der Zeitung auch noch ein Artikel, der den Mörder ihrer Mutter als geläuterten, reumütigen Sünder darstellt. Der verantwortliche Redakteur Volker Trebur (Ulrich Noethen) bekommt Saschas geballte Wut zu spüren. Dem tut die Sache jedoch ehrlich leid und er will das Geschehene wieder gut machen. Sascha landet mitten im bildungsbürgerlichen Leben, als sie Trebur beim Wort nimmt und spontan zu ihm und seinem Sohn Felix (Max Hegewald) ins ökologische Passivhaus zieht. Langsam entspinnt sich eine Dreiecksgeschichte … Bettina Blümners Verfilmung (DE 2012) des gleichnamigen Romans von Alina Bronsky beleuchtet das Coming-of-Age einer starken, jungen Frau