Requiem for a Dream

Sara Goldfarb (Ellen Burstyn) lebt einsam in einer heruntergekommenen Wohnung in Coney Island vor dem Fernseher. Den holt ihr drogensüchtiger Sohn Harry (Jared Leto) allerdings regelmässig ab, um ihn beim Pfandleiher zu verscherbeln. Als Sara eines Tages glaubt, sie werde bald als Gast in die Sendung von Moderator Tappy Tibbons (Christopher McDonald) eingeladen, will sie wieder in ihr rotes Kleid passen und lässt sich deswegen von einem Arzt Diätpillen verschreiben. Zwar verliert sie damit Gewicht, aber auch ihren Verstand. Auch ihr Sohn Harry hat grosse Träume: Um aus dem Drogensumpf herauszukommen, braucht er Geld. Mit seiner Freundin Marion (Jennifer Connelly) und seinem Kumpel Tyrone (Marlon Wayans) beginnt er, grössere Mengen Heroin zu dealen und schlittert so nur immer tiefer in eine höllische Spirale von Gewalt und Abhängigkeit. Die visuelle Brillanz, mit der Darren Aronofsky die Hölle (US 2000) inszeniert, lässt einen den Horror der Abhängigkeit fast körperlich erfahren