Reporter. Bivers letzter Streich – Oder warum es der Uhrenkönig nicht lassen kann

Mit 75, sagt Jean-Claude Biver, wolle er dann ein bisschen weniger arbeiten. Aber nicht aufhören. Denn aufhören sei für ihn gleichbedeutend mit alt werden. Und das will er auf keinen Fall. Der erfolgreiche Manager sucht auch im Pensionsalter den Wettbewerb. Gewinnen will er. So wie es ihm schon mehrfach gelungen ist. Mitten in der Uhrenkrise hat er Blancpain zu neuem Leben erweckt. Später hat er Spektakuläres mit Omega, Hublot und Tag Heuer erreicht. Die schwächelnde Schweizer Uhrenmarke Zenith benötigt Hilfe, soll zurück auf die Erfolgsspur gebracht werden – soll nun seine Karriere krönen