Religion im grossen Radio – Religion im kleinen Radio
Das kleine Internet-Radio „Radio kath.ch“ des Katholischen Mediendienstes war zu Besuch beim grossen „Schweizer Radio DRS“, genauer: bei der Redaktion Religion im Radio-Studio Basel.
Markus Vögtlin, der neue Leiter der Redaktion Religion, präsentierte den Gästen des Katholischen Mediendienstes das erstaunlich vielfältige Angebot an Sendungen, die von der Redaktion Religion produziert werden. Mit sichtlichem Stolz konnte Vögtlin eine Grafik mit den Einschaltquoten der Sendungen vom Sonntagvormittag vorstellen. Darin ragen die Sendungen seiner Redaktion als markante Spitze über alle anderen Sendungen hinaus. Namentlich seien hier die „Perspektiven“ (http://www.perspektiven.drs2.ch) genannt. Sie weisen Spitzenwerte um die 160´000 Zuhörer und Zuhörerinnen aus, zweifellos ein Beweis dafür, dass mit gut gemachten Sendungen zu religiösen Themen beachtliche Erfolge erzielt werden können. Die Redaktion bemüht sich, den vielfältigen Vorstellungen und Erwartungen gegenüber Religion in der heutigen Gesellschaft gerecht zu werden. In der letzten Zeit sind die Sendungen journalistischer geworden. Neben den christlichen Konfessionen, die nach wie vor den Schwerpunkt dieser Sendungen bilden, werden vermehrt auch Themen anderer Religionsgemeinschaften dargestellt.
Nicht als Kontrast und schon gar nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung dazu präsentierten Matthias Müller und Willi Anderau den Gästen das Internet-Radio der Katholischen Kirche, Radio kath.ch (http://www.radio.kath.ch). Das Internet-Radio bietet täglich Kurznachrichten von ca. 5 Minuten und in regelmässiger Folge gestaltete Prisma-Beiträge, die ein aktuelles Thema vertiefen. So wird das Programmangebot von SR DRS durch das Internet-Radio Radio kath.ch mit solchen Themen aus Kirche und Religion ergänzt, welche auf SR DRS keinen Platz finden, weil dafür der Interessentenkreis zu speziell ist. Radio kath.ch kann als Internet-Radio ausserordentlich kostengünstig geführt werden und erlaubt damit der Katholischen Kirche in der deutschen Schweiz, mit einem eigenen Radio präsent zu sein. Radio kath.ch versteht sich allerdings nicht einfach als Sprachrohr der Katholischen Kirche, sondern möchte in journalistischer Unabhängigkeit ein Forum aufbauen, wo unterschiedliche Meinungen zu Worte kommen und auch Konflikte ausgetragen werden können. Radio kath.ch hat zudem den Vorteil, dass die Zuhörer und Zuhörerinnen nicht an fixe Sendezeiten gebunden sind. Wann immer sie wollen, können die Sendungen gehört werden unter: http://www.radio.kath.ch
Willi Anderau, Leiter Ressort Radio und Fernsehen Katholischer Mediendienst
willi.anderau@kath.ch
Die Begegnung zwischen dem „kleinen“ und dem „grossen“ Radio fand im Rahmen der Generalversammlung des Katholischen Mediendienstes 2003 statt.
Dazu ein Bericht unter:
http://www.kath.ch/detail.php?meid=14168&style=absk
Der Jahresbericht des Katholischen Mediendienstes ist publiziert unter:
http://www.kath.ch/mediendienst/pdf/jahresbericht2002.pdf
