Reflexe. Terry Eagleton über «Das Böse»
Das Böse hat keinen Grund. Wer Böses tut, bezieht daraus obszöne Lust. Das sind zwei der Kernsätze im neuesten Essay des 68-jährigen englischen Literaturwissenschaftlers und Publizisten Terry Eagleton. In seinem Buch «Das Böse» geht der Marxist und Katholik dem Unaussprechlichen aus kulturhistorischer Sicht auf den Grund – immer mit durchaus politischen Untertönen. Raphael Zehnder hat Terry Eagleton getroffen
