Reflexe. Konstantin Bojanov und sein «Avé»

Das rumänische Kino war die cinéphile Wundertüte der letzten Jahre. Aber Bulgarien? Jemand muss ja mal anfangen, hat sich der Künstler Konstantin Bojanov gesagt, und mit «Avé» zwei junge Menschen auf die Reise geschickt. Nun sind der wahrheitssüchtige Kunststudent Kamen und die eben so schöne wie schamlos fantasiebegabte Avé per Autostop unterwegs zu einer Beerdigung. Michael Sennhauser hat mit dem Filmemacher darüber gesprochen, wie seine Figuren zu seiner eigenen Biografie stehen, und was das Ganze mit dem Bulgarien von heute zu tun hat