Reflexe. Jiddisch in Paris

Jiddisch, das „Juden-Teutsch“, war einst die Muttersprache, für mehr als 12 Millionen Menschen. Als diese Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg ermordet oder in alle Welt vertrieben waren, schien ihre Sprache zum Tod verurteilt. Seit den 70er-Jahren gibt es jedoch eine Renaissance. Paris beherbergt die grösste jiddische Bibliothek Europas, die zweitgrösste der Welt. Sie ist heute Teil eines lebendigen jiddischen Kulturzentrums. Ein Gespräch mit dessen Direktor und Schriftsteller Gilles Rozier