Reflexe. Ein Moskauer Filmmuseum kämpft ums Überleben

Vor ihrem Tod 1965 hatte die Witwe Sergej Eisensteins ihre Zweizimmerwohnung im Moskauer Zentrum zusammen mit seinem Archiv dem staatlichen Filmverband vermacht. Der beschloss, die Wohnung in ein zukünftiges Filmmuseum zu integrieren. Es wurde in der Gorbatschow-Zeit gegründet und entwickelte sich zu einem zentralen Kulturschauplatz in Moskau. Doch dann wurde das Kinozentrum 2004 verkauft. Seine Bestände und Archive lagern seither im Kinokonzern Mosfilm. Der Direktor des Museums, Naum Klejman, kämpft unermüdlich für die Existenz des Museums