Rama dama

München, Weihnachten 1944. Die junge, schwangere Friseurin Kati (Dana Vávrová) verabschiedet sich von ihrem Mann Felix (Hans Schuler), der an die Ostfront muss. Kurz darauf wird ihr Heim durch die Luftangriffe der Alliierten zerstört. Trotzdem setzt Kati ihre Friseurtätigkeit unerschrocken fort. Als der Krieg endlich zu Ende ist, kehrt Felix nicht zurück. Wie viele andere Frauen auch, steht Kati regelmässig mit einem Foto ihres Mannes in der Hand auf dem Bahnhof. Sie teilt das Leben der «Trümmerfrauen», die allesamt hart am Wiederaufbau des Landes mitarbeiten. Auf dem Bahnhof lernt Kati einen Mann namens Hans (Werner Stocker) kennen, mit dem sie alsbald den Alltag teilt, auch wenn sie ihm nicht traut. Doch eines Abends steht plötzlich Felix in der Tür. Kati muss eine schwere Entscheidung treffen … Joseph Vilsmaiers Drama (DE 1990) erzählt nüchtern und eindringlich von den Frauen, die zurückgeblieben und allein, die deutschen Städte wieder aufbauten