Radiofestival Gespräch. Der Schweizer Autor und Regisseur Milo Rau

Mit 13 Jahren las er Karl Marx, mit 20 wurde er politischer Aktivist, studierte Soziologie und unternahm erste Reportagereisen. Mit 26 begann er, als Autor und Theaterregisseur zu arbeiten.  Heute ist der Schweizer Milo Rau einer der  gefragtesten politischen Theatermacher. Radikal und schonungslos beleuchtet Rau in seinen Stücken die Krisen der Gegenwart und das Entstehen von Gewalt. Tabus kommen zur Sprache, wenn Kinder die Geschichte des belgischen Kinderschänders Dutroux oder geistig behinderte Schauspieler Szenen aus Pasolinis Film «Die 120 Tage von Sodom» spielen. Im Gespräch mit Reingart Sauppe spricht Milo Rau darüber, wie radikal Theater sein muss, um Wirkung zu entfalten