Ponte Morandi
Am 14. August 2018 begann für die vierfache Mutter Lara ein Albtraum. Am Fernsehen sah sie Bilder der eingestürzten Autobahnbrücke Ponte Morandi in Genua. 43 Menschen kamen ums Leben. Ihr Mann Luigi war eines der Opfer. Wie konnte es so weit kommen? Mehr Glück hatten Rita und ihr Lebenspartner: Beim Zusammenbruch stürzten die beiden mit ihrem Auto in die Tiefe, überlebten aber schwer verletzt. Heute kann Rita aus ihrer Sicht die Katastrophe und deren Auswirkungen auf ihr Leben schildern. Der Tessiner Filmemacher Philippe Blanc hat mit Angehörigen und Betroffenen gesprochen, und mit Mitgliedern der Rettungstrupps, die in den Trümmern fieberhaft nach Überlebenden suchten. Dabei lässt er es aber nicht bewenden, sondern er spürt in aufwendigen Recherchen den Ursachen des Einsturzes nach. Seine Untersuchungsreise führt ihn vom Büro des Genueser Staatsanwalts bis nach Dübendorf, wo ETH-Professor Bernhard Elsener an der Empa Brückentrümmer analysiert, um die Ursache des Einsturzes zu klären
