planet e.: Wenn die Nahrung knapp wird
Rasantes Bevölkerungswachstum, zunehmende Verstädterung, Klimawandel und ausgelaugte Böden – die Produktion unserer Nahrungsmittel wird zu einer immer grösseren Herausforderung. Sind senkrechte Farmen eine Lösung? Um die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren, muss die Landwirtschaft ihren Ertrag in den kommenden 30 Jahren verdoppeln. Doch die Ackerflächen sind knapp. Die Landwirtschaft wird sich also drastisch verändern. Eine Möglichkeit, alle Menschen mit Nahrung zu versorgen, ist der vertikale Pflanzenanbau. Dabei werden unterschiedliche Nutzpflanzen in geschlossenen Häusern senkrecht übereinander in verschiedenen Etagen angepflanzt. Erfunden wurde diese Methode in Japan, wo schon viele dieser Pflanzenfabriken produzieren. Das Salatbeet ohne Erde und mit künstlichem Licht beschienen – angebaut gleich neben der Restaurantküche oder im Supermarkt. In Japan oder den USA wird Gemüse schon länger in Reinraum-Bedingungen gezogen, das heisst, in steriler Umgebung. Denn hier werden keine Pestizide eingesetzt. Die Früchte und Gemüse können ungewaschen verzehrt werden
