plan b.: Anders essen fürs Klima

60 Kilogramm Fleisch isst ein Deutscher im Schnitt – pro Jahr. Viel zu viel, sagen Naturschützer und Gesundheitsexperten. Der hohe Fleischkonsum schadet Umwelt, Tier und Mensch. Doch keiner muss ganz auf Fleisch verzichten oder vegan leben, um das Klima zu retten. Besseres Fleisch zu essen, dafür aber weniger: Davon wollen Martin Jaser und Manuel Reuss ihre Kunden überzeugen. Das sei gesünder, und dem Tierschutz diene es auch. Beweisen wollen das die beiden mit dem Büffelfleisch, das sie produzieren. Es stammt von Tieren, die ohne das Eingreifen der deutschen Jungunternehmer gleich nach der Geburt getötet worden wären: männliche Büffelkälber, die für die Mozzarella-Produktion in Süditalien nutzlos sind. Billiges Fleisch aus industrieller Massentierhaltung trägt massiv zum Ausstoss von Treibhausgasen bei. Mit über 40’000 Tonnen pro Jahr verursacht die Viehzucht in Deutschland zwei Drittel der klimaschädlichen Emissionen der gesamten Landwirtschaft