Perspektiven. Möischterer Uffert – Volksfrömmigkeit oder Folklore?
Seit fast 500 Jahren findet im luzernischen Beromünster alljährlich der Auffahrtsumritt durch Feld und Flur statt. Die Prozession mit 200 Reitern in farbenprächtigen Uniformen und unzähligen Pilgern zu Fuss beginnt in der Morgenfrühe. Feldpredigt, Feldsegnung und Feldmusik, aber auch rege Wirtshauseinkehr, prägen den Umritt. Warum überlebte diese sakral-profane Tradition? Ein Gespräch mit der Historikerin Helene Büchler-Mattmann, Leiterin des Museums Haus zum Dolder in Beromünster und mit Leo Karrer, Professor für Pastoraltheologie an der Universität Freiburg i. Ue
