Perspektiven. Mauer des Schweigens

Während des Franco-Regimes verschwanden in spanischen Geburtskliniken Schätzungen zufolge 300’000 Babys, die an kinderlose Paare verkauft wurden. Der organisierte Kinderraub war ideologisch motiviert und wurde von Ärzten, Anwälten und der Kirche unterstützt. Inzwischen suchen Mütter ihre Kinder und Kinder ihre leiblichen Eltern – doch das gestaltet sich schwierig: Kein Wunder angesichts fehlender Dokumente, mangelndem politischen Willen und der Mauer des Schweigens, mit der sich auch die Kirche umgibt. «Perspektiven» begleitet Betroffene bei ihrer Spurensuche