Perspektiven. Das Gefühl von Sicherheit und das Gefühl von Angst
Die Tübinger Ethik-Professorin und Trägerin des Luzerner Herbert-Haag-Preises, Regina Ammicht-Quinn, befürchtet, dass in unseren Gesellschaften Geflüchtete zunehmend unter dem Aspekt «Sicherheitsfragen» behandelt werden. Die Menschlichkeit gerate aus dem Blick. Eine christlich-ethische Perspektive dürfe sich aber nie zu stark auf Sicherheit fokussieren, sagt Ammicht-Quinn. Christinnen sind für sie in der Pflicht, dem etwas entgegenzusetzen. Gerade in der Zeit von Flüchtlingsbewegungen müssten wir unsere Fähigkeit stärken, Menschen als Menschen wahrzunehmen, mahnt Regina Ammicht-Quinn im Gespräch mit Hansjörg Schultz
