Passage2. Lebensgeschichten – Die Vielfalt autobiografischen Erzählens I
Im Grunde hatten sie es immer gewusst, dass sie nach 1933 nicht im jüdischen Landschulheim Caputh in Brandenburg bleiben durften. Aber sie hatten ihr Zuhause geliebt, dort gelernt und gelebt bis im November 1938 die SA ins Heim eindrang. Das Haus wurde verwüstet, Erziehern und Kindern gelang die Flucht. Heute sind sie in aller Welt zerstreut. Einige berichten von jenen Jahren in Caputh und geben so dem Haus, in dem noch immer ein Kinderheim existiert, seine Geschichte zurück
