Passage2. Fremd, oder noch fremder
Wer in die Schweiz kommt und angibt, Asyl zu verlangen, gerät in eine unendliche Warteschlaufe. Man ist fremd in einem fremden Land, das im Verlauf der Zeit immer fremder wird; auch sich selbst entfremdet man sich. Denn nichts anderes bleibt zu tun, als zu warten. Ein zermürbendes, ein entfremdendes Warten, eines, ohne Ziel – dargestellt in der Reportage von Christoph Keller
