Passage. «Villa Senar – Rachmaninows Refugium am See»
«Hier gibt es eben gerade die Stille und Ruhe, derer ich so bedarf.»
(S. Rachmaninow, August 1934). Die Rigi im Rücken, Pilatus und Vierwaldstättersee vor der Nase – schöner kann man hierzulande kaum wohnen und Rachmaninow war ein Glückspilz, als er die nach heutigen Massstäben unbezahlbaren anderthalb Hektar Land für sich und seine Familie erwerben konnte. Endlich ein Heim nach Jahren der Unbehaustheit fern der schmerzlich vermissten russischen Heimat. Zwar konnte Rachmaninow sein Paradies nur gerade fünf Jahre lang bewohnen. Und doch ist seine Gegenwart auf wundersame Weise spürbar, ist überhaupt ein Wunder, wie das Anwesen die Zeiten und Begehrlichkeiten schadlos überdauert hat. Besuch in einem Refugium der Stille, das so viel zu erzählen hat und auf dessen Zukunft man gespannt sein darf
