Passage. Boris Vian 1920–1956: exzessiv und ewig jung
Multitalent, Superhirn, Lästermaul, Partytiger: Er arbeitete als Ingenieur, komponierte fast 600 Chansons, war begeisterter Jazztrompeter und genauso begeisterter Verfasser schrillster Romane. Boris Vian (1920–1959) war aber auch Schauspieler, Übersetzer, Jazz-Kritiker, Leiter der Jazzplattenabteilung bei Philips … Während der Indochinakrise und des Algerienkriegs wurde er zur Ikone der pazifistischen Opposition Frankreichs. Überschäumende Energie stand gegen ein seit Kindheit krankes Herz. An diesem starb er während der Probevorführung der Verfilmung seines Buchs «Ich werde auf eure Gräber spucken». Eine Hommage an Boris Vians zeitloses Genie mit SRF-Jazzredaktor Jodok Hess und Frank Heibert, der Vians berühmtesten Roman «L’écume des Jours» neu ins Deutsche übersetzte
