Ökumenische Kampagne 2011
(medientipp) Was hat ein Handy mit hungernden Menschen zu tun? Antworten gibt die Kampagne der kirchlichen Hilfswerke Brot für alle und Fastenopfer. Mit dem Slogan «Des einen Schatz, des anderen Leid: Bodenschätze und Menschenrechte» wird für die Problematik sensibilisiert, dass der Reichtum an Bodenschätzen in vielen Ländern nicht der einheimischen Bevölkerung zugutekommt. Aufgrund ungerechter Verträge und unfairer Preise entgehen Staaten jährlich Milliarden Dollar an Einnahmen. Ferner wird die Bevölkerung häufig ohne genügend Entschädigung und gleichwertigen Ersatz von Boden vertrieben. Die Kampagne zeigt am Beispiel der Demokratischen Republik Kongo die Folgen des Raubbaus, der Korruption und der ungerechten Wirtschaftsbeziehungen.
Ein Aktionsmagazin und zwei Werkhefte für Liturgie und Katechese bieten umfassendes und vielseitiges Material für die Arbeit im Unterricht und in der Gemeinde. Neben einem Animationsfilm stehen auch Powerpoint-Präsentationen zur Verfügung. Zwei Referenten aus der Demokratischen Republik Kongo und aus Südafrika berichten Mitte März aus erster Hand von der Situation in ihrem Land. Ferner stehen weitere Fachpersonen für Begegnungen bereit.
http://www.oekumenischekampagne.ch
|
Materialien und Kontakte zur Ökumenischen Kampagne |
Provozieren aus Nächstenliebe?!
Ein Gespräch zur Ökumenischen Kampagne mit Matthias Dörnenburg, Leiter Marketing Kommunikation und Bildung, beim Fastenopfer in Luzern.
«Hilfskampagne: Provokation für einen guten Zweck» – Artikel von Matthias Dörnenburg im Medienheft vom 9. März 2011 (als pdf)
