NZZ Format. Die letzte Ruhe: von individuell bis inszeniert
Immer mehr Menschen wünschen sich eine originellere, sehr besondere Art der Bestattungskultur. Während Erdbestattungen immer seltener werden, verzeichnet die Kremierung einen Boom. Schliesslich lässt sich der letzte, grosse Auftritt mit Asche kreativer gestalten. So können etwa passionierte Extrem-Bergsteiger das Jenseits im ewigen Gletschereis verbringen, Astronomie-Affecionados lassen ihre sterblichen Überreste ins All fliegen, oder die Asche endet gepresst als Diamantring am Finger der trauernden Witwe. Doch manche wollen sich selbst durch den Tod nicht von ihren Liebsten trennen lassen. Die virtuelle Welt hält mittlerweile einige Kontaktmöglichkeiten für Hinterbliebene bereit. Von Videobotschaften aus dem Jenseits bis zur Entwicklung eines Avatars, der digital unsterblich ist
