Nylons und Zigaretten (Cigarettes et bas nylon)

Frankreich, Normandie, gegen Ende des Zweiten Weltkriegs: Junge Französinnen werden als Ehefrauen für amerikanische GIs angeworben. In Erholungslagern der US-Army, den sogenannten «Cigarette Camps», werden sie auf ihre Reise in die USA vorbereitet – zu Männern, die sie heiraten, obwohl sie sie kaum kennen. Jeannette (Adélaïde Leroux), Marie-Thérèse (Salomé Stévenin) und Mireille (Mélodie Richard) sind drei solcher Frauen … Mireille lebt mit ihrem jüdischen Mann in Brooklyn, die Pariserin scheint dort ihr Glück gefunden zu haben. Marie-Thérèse und ihren fünfjährigen Sohn Philippe hingegen verschlägt es auf eine Farm in Alabama. Ihr amerikanischer Mann ist durch seine Kriegserlebnisse stark traumatisiert. Jeanette, die zurückbleiben musste, liest mit grossem Interesse die Briefe ihrer Freundinnen. Fabrice Cazeneuves Drama (FR 2008) beschäftigt sich mit den bisweilen dramatischen Geschichten von Französinnen, die für amerikanische GIs als Ehefrauen angeworben wurden