Delikatessen. Nur wir drei gemeinsam
Teheran, Beginn der 1970er-Jahre. Schah Reza Pahlavi regiert mit eiserner Hand und jegliche Opposition wird im Keim erstickt. Auch Habit (Kheiron), der sich zusammen mit Ehefrau Fereshteh (Leïla Bekhti) und Gleichgesinnten gegen die Unterdrückung wehrt, wird inhaftiert und gefoltert. Während sich viele mit der Unterdrückung arrangieren, geben Habit und Fereshteh ihren Glauben an eine bessere Zukunft nicht auf. Als der Schah 1979 gestürzt wird, scheint ein Neuanfang möglich. Doch mit Ayatollah Khomeini und seinem Gottesstaat beginnt die Tyrannei von vorne. Als der politische Druck zu gross wird, bleibt ihnen nur die Flucht ins Ausland. Mit ihrem einjährigen Sohn fliehen Hibat und Fereshteh nach Frankreich. Dort landen sie allerdings nicht im Paradies, sondern der Pariser Banlieue. Was zunächst als vorübergehende Lösung geplant ist, wird für die Familie zum Neuanfang. Den leidvollen Weg seiner Eltern schildert Komiker Kheiron in seinem Film (FR 2015) mit Witz und Ironie
