Neujahrsgottesdienst mit Papst Franziskus
Zum 7. Mal feiert Papst Franziskus als Oberhaupt von 1,12 Milliarden Katholiken den Neujahrsgottesdienst in St. Peter. Seit dem Beginn seines Pontifikats und der ersten Reise zu den Gestrandeten auf der Insel Lampedusa geht der Papst aus Argentinien ungeachtet aller Proteste seinen Weg. Er steht für eine Kirche der Armen, für eine Theologie auf den Knien. In diesem Sinn lenkt er auch am Neujahrstag den Blick auf die Menschen am Rande der Gesellschaft. Traditionell feiert die katholische Kirche an Neujahr das Hochfest der Gottesmutter Maria und ruft zum Frieden in der Welt. Papst Franziskus knüpft an die Friedensenzyklika «Pacem in terris» von Papst Johannes XXIII. an. Menschen in ihren Rechten zu achten, lasse in ihnen wiederum ein Gespür für die Rechte anderer wachsen. Der Weltfriedenstag wird seit 1968 begangen. Papst Paul VI. hatte ihn in der Zeit des atomaren Wettrüstens eingeführt und damals zur Einhaltung der Menschenrechte, zum Leben in Frieden und Liebe aufgerufen
