Neue Gesichter und Stimmen beim „Wort zum Sonntag“
Monika Schmid, Barbara Schmutz, Jürg Welter und Fridolin Wyss heissen die neuen Sprecherinnen und Sprecher beim „Wort zum Sonntag“. Sie werden ab 6. Januar während anderthalb Jahren jeweils am Samstag um 19.55 Uhr am Schweizer Fernsehen SF 1 Gedanken aus christlicher Sicht äussern. Sie lösen die bisherigen Sprecherinnen und Sprecher Regula Strobel, Marianne Vogel Kopp, Ulrich Knellwolf und Sepp Riedener ab, deren klare Worte in den letzten anderthalb Jahren grossen Zuspruch fanden.
Das „Wort zum Sonntag“ ist eine der ältesten Sendungen des Schweizer Fernsehens. Alle anderthalb Jahre wechselt das Team der Theologinnen und Theologen, das die Sendung am Samstagabend um 19.55 Uhr präsentiert. In einem aufwändigen Auswahlverfahren hat die Redaktorin Irene Gysel in Zusammenarbeit mit den Fernsehbeauftragten der Kirchen, Alois Schuler und Martin Peier, und der Ausbildungsabteilung des Schweizer Fernsehens die vier Theologinnen und Theologen bestimmt, die ab Januar 2007 abwechselnd ihre Gedanken zu drängenden Themen unserer Zeit vortragen werden.
Die weit herum beliebte Sendung ist eines der letzten Formate, in dem ausdrücklich und vordringlich eine prägnante Meinung und Haltung der Sprecherinnen und Sprecher gefordert wird. Hier dürfen Kommentare durchaus subjektiv und pointiert sein. In komplizierten Zeiten will das „Wort zum Sonntag“ versuchen, Orientierungshilfe zu leisten. Das ist ein hoher Anspruch. Und dessen sind sich die neuen Sprecherinnen und Sprecher bewusst.
Dem neuen Team gehören zwei Frauen und zwei Männer der evangelisch-reformierten und der römisch-katholischen Kirche an. Von ihrer Herkunft her sind sie allesamt der praktischen Seelsorge verpflichtet. Ihre Themen sind die alltäglichen Freuden und Leiden der Menschen in Zeiten ständigen Wandels.
Monika Schmid ist Gemeindeleiterin in Illnau-Effretikon. Sie ist ausgebildete katholische Theologin und Religionspädagogin. Für sie mache das Evangelium nur Sinn, wenn es im Leben der Menschen zu konkretem Handeln führt, sagt Monika Schmid.
Auch Barbara Schmutz arbeitet im Gemeindepfarramt. Sie ist Pfarrerin in Muri-Gümligen und Mutter eines fünfjährigen Sohnes. Sie studierte an der evangelisch-theologischen Fakultät in Bern. Ihr liegt besonders daran, die alten und zeitlosen Worte der Bibel in unserer Zeit begreifbar zu machen.
Weiter gehört künftig auch Jürg Welter, Pfarrer am Berner Münster, zum neuen Sprecherteam. Er studierte in Bern und Göttingen. Der Vater von vier erwachsenen Kindern beschäftigt sich seit Jahren mit christlicher Mystik und Spiritualität. Die Tradition undogmatischer Frömmigkeit erlebe er immer wieder als befreiend, sagt Welter.
Der vierte Sprecher heisst Fridolin Wyss. Er studierte Theologie in Luzern und Münster und engagiert sich seit Jahren vor allem in der kirchlichen Sozialarbeit. Zur Zeit leitet er die Fachstelle Soziale Arbeit der römisch-katholischen Landeskirche Baselland und die Fachstelle für Diakonie in Basel. Fridolin Wyss ist Vater von drei Töchtern. Menschen, die sich für Solidarität und Gerechtigkeit einsetzen, verkörpern für ihn das“überzeugte und überzeugende Christentum“.
| Wort zum Sonntag, samstags, 19.55 Uhr, SF1 6. Januar: Monika Schmid 13. Januar: Jürg Welter 20. Januar: Fridolin Wyss 27. Januar: Barbara Schmutz Das „Wort zum Sonntag“ kann sofort nach der Sendung als Video-Stream im Internet angeschaut oder kostenlos als Audio-Podcast heruntergeladen werden. Frühere Sendungen stehen im Archiv zur Verfügung. |
