Naia und der Ursprung der Besiedlung Amerikas
Vor rund 13’000 Jahren stürzte im heutigen Bundesstaat Yucatán in Mexiko ein Mädchen auf den Grund einer tiefen Höhle. Einige Jahrtausende später flutete das Meer die Grotte. 2007 fanden Taucher das Skelett der jungen Frau, die sie Naia tauften – nach den Najaden, den Wassernymphen der griechischen Mythologie. Es war erstaunlich gut konserviert – neben den Überresten eiszeitlicher Arten wie dem Riesenfaultier und dem Säbelzahntiger. Auf dem Boden der riesigen Grotte befanden sich über 20 Skelette von längst ausgestorbenen eiszeitlichen Lebewesen. So einen Fund gab es noch nie. Die Dokumentation liefert einen Einblick in die spektakuläre und riskante Expedition zur Bergung der Knochen und beleuchtet eine der kontroversesten Fragen der Wissenschaft: den Ursprung der ersten Bewohner Amerikas
