Nachhaltige Entwicklung in Brasilien
(medientipp) Während einer Woche blickt «Kontext» nach Brasilien, dem Gastgeberland der Uno-Nachhaltigkeitskonferenz, die im Juni in Rio de Janeiro stattfinden wird. Nach dem wegweisenden Erdgipfel von 1992 werden von der Neuauflage am selben Ort wichtige Impulse für eine nachhaltige Entwicklung des Planeten erwartet.
Wie diese globale Entwicklung aussehen wird, wie die Welt in Zukunft konsumiert, Nahrung produziert, Energie erzeugt, das entscheidet sich in den neuen Giganten der Weltwirtschaft – den rasant wachsenden Schwellenländern Brasilien, China und Indien. Im Gegensatz zu den beiden asiatischen Riesen hört man hierzulande jedoch wenig über die Entwicklung des lateinamerikanischen Pendants. «Kontext» nimmt daher den unbekannten Riesen Brasilien genauer unter die Lupe.
In der ersten Sendung steht die nachhaltige Wirtschaft die sogenannte Green Economy im Zentrum. Sie soll am Uno-Gipfel gross propagiert werden und ist an überraschenden Orten zu finden. Die zweite Sendung begleitet die Schweizer Architekin Fabienne Hoelzel bei ihrer Arbeit. Sie hat im Aufwertungsprogramm der Favelas in der Megacity São Paulo eine zentrale Stellung inne. Die Reise führt weiter in den Bundesstaat Mato Grosso, wo Schutzprojekte den Raubbau am Wald vorerst reduzieren konnten. Steigende Sojapreise und der Druck der Agrarlobby gefährden nun diesen Erfolg. Die Sendung am Donnerstag widmet sich dem geplanten Bau neuer Staudämme im Amazonasgebiet. Kritiker monieren, dass das Regenwaldgebiet gefährdet sei und die Rechte der indigenen Bevölkerung systematisch verletzt würden. In der Debatte am Freitag wird Bilanz gezogen: In welchem Ausmass sind die Ziel von Erdgipfel 1992 erreicht worden? Und was braucht es, damit der Nachfolgegipfel im Jun mehr Erfolg verspricht?
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«Kontext» auf DRS 2
