Mr. Turner – Meister des Lichts

1825, Turner (Timothy Spall) gehört bereits zu den Arrivierten. Sein Malstil verändert sich, wird immer weniger gegenständlich. Unverständnis und Ablehnung schlägt ihm entgegen, doch das berührt den Eigenwilligen kaum. Er kehrt nach einer Reise in die Niederlande zurück nach London, in das kleine Häuschen, wo er mit seinem Vater (Paul Jesson) und einer Haushälterin lebt. Die beiden betreiben das Kunstbusiness als Manufaktur. Der alte Turner organisiert das Haus, die Farben und die Leinwände; der junge produziert Kunst. Als der Alte stirbt, findet Turner Trost bei der 25 Jahre jüngeren Sophie Booth (Marion Bailey), einer einfachen Frau und zweifachen Witwe. Sophies Zuneigung befeuert Turners Kreativität und lässt ihn einen Malstil entwickeln, der in seiner Kühnheit seinesgleichen sucht. In der Interpretation (GB/FR/DE 2014) des britischen Filmemachers Mike Leigh ist der romantische Maler Joseph Mallord William Turner ein Brummbär epischen Ausmasses