Move! Tunesien
Tunesien – ein Land zwischen Religion und Emanzipation, Sinnlichkeit und Sitte, Glaubensfreiheit und moralischen Zwängen. Eine junge Demokratie mit einer sehr politischen Tanzszene. Kann die Demokratie sich durchsetzen? Und warum ist gerade Tanz dafür so wichtig? In Tunis trifft Sylvia Camarda auf Rochdi Belgasmi – Choreograph und Bauchtänzer. Durch seinen Tanz überschreitet er die strikten Geschlechtergrenzen Tunesiens und kämpft für eine offenere Gesellschaft. Sylvia lässt sich von Rochdi in die Welt des traditionellen Tanzes einführen. Ist das Geschlecht ausschlaggebend für die Sinnlichkeit des Tanzes? Mit Stereotypen von Mann und Frau spielt auch die Tänzerin Amira Chebli auf der Bühne. In Paris trifft Sylvia auf die Performerin, deren Choreographien mit politischen Botschaften gespickt sind. Dabei vereint Amira traditionelle arabische Elemente und zeitgenössischen Tanz. Welche Bewegungen empfinden wir als männlich und welche als weiblich?
