«Morgen» im KirchenKino

(medientipp) Ende März präsentiert das KirchenKino die Vorpremiere von Marian Crisans «Morgen», der in Locarno 2010 den Preis der Ökumenischen Jury gewann.

Der rumänische Film «Morgen» ist ein herzerwärmendes Drama über Migration. Authentisch und mit liebevollem Witz erzählt der junge Regisseur Marian Crisan von Solidarität und Verständigung über die Grenzen hinweg. Nelu arbeitet als Sicherheitswächter in einem Supermarkt an der rumänisch-ungarischen Grenze. Eines Morgens trifft Nelu auf einen türkischen Mann, der über die Grenze will. Nelu nimmt den Mann bei sich auf. Sie können allerdings kaum in Worten kommunizieren und das einzige Wort, das beide verstehen und immer wieder fällt ist «Morgen» …

Das Filmerlebnis im Kino wird wie immer durch Gespräche und zwei thematische Inputs ergänzt: «Wird dem aufgetan, der anklopft?» – Biblische Streiflichter im Film «Morgen» von Christine Stark, Theologin und reformierte Filmbeauftragte und «Grenzerfahrungen zwischen Migration und Kirchenasyl – Was geschieht bei einer Kirchenbesetzung durch Asylsuchende?» von Erika Furger, Kirchliche Kontaktstelle für Flüchtlingsfragen, Bern.

Datum: Montag, 28. März 2011, 12:00 bis 17:00 Uhr
Ort:
Kino Camera, Seilerstrasse 8 in Bern
Anmeldung: Anmeldeformular oder info@kirchenkino.ch
Informationen: info@kirchenkino.ch, http://www.kirchenkino.ch

Filmwebsite «Morgen»
Ökumenischen Jury Locarno 2010 (Communiqué, Viedo- und Radiobeitrag)

„Grenzerfahrungen zwischen Migration und Kirchenasyl“
Was geschieht bei einer Kirchenbesetzung durch Asylsuchende? – Welchen Beitrag können Kirchen leisten zu einer gelungenen Immigration?
Erika Furger, Kirchliche Kontaktstelle für Flüchtlingsfragen, Bern