Mohammed – Der Prophet des Islams

29., 30. und 31. Januar, 20.45 Uhr auf ARTE

Ende Januar präsentiert der europäische Kulturkanal ARTE eine in dreijähriger Arbeit entstandene Dokumentationsreihe über Mohammed, den Propheten des Islams. Die fünf Folgen werden an drei Abenden ausgestrahlt und stellen das Leben Mohammeds (571-632 nach unserer Zeitrechnung) dar, die Offenbarung des Korans und seine Zusammenstellung durch die ersten Kalifen.

Die Autoren der Filme lassen verschiedene Akteure der muslimischen Welt zu Wort kommen: „Einfache Leute“ unter den muslimischen Gläubigen, welche oft Analphabeten sind und sich das Leben Mohammeds wie eine ihnen zutiefst verbundene Legende zu eigen gemacht haben, Vertreter des sogenannt offiziellen Islams, Imame der Moscheen und Lehrer von islamischen Universitäten, sowie anerkannte arabische und internationale Forscher, die oft keine Angehörigen des islamischen Glaubens sind.
Ausser Kalligraphie und den wenigen osmanischen Buchillustrationen, die im Film zuweilen eingeblendet werden, verwendet der Islam keine bildlichen Darstellungen. Daher zeigt die Dokumentationsreihe vor allem Orte, wo die muslimische Tradition heute gelebt wird: Moscheen, Koranschulen, eine Militärakademie und in ein Lokal.

Am Dienstag, 29. Januar, zeigen die Teile 1 und 2 die geografischen, politischen und religiösen Gegebenheiten in Arabien zur Zeit von Mohammeds Geburt auf und stellen Mohammeds Berufung zum Propheten dar. Zusätzlich folgt um 22.35 die Dokumentation „Die Lieder des Propheten“, die sich mit der musikalischen Tradition im Islam befasst.
Am Mittwoch, 30. Januar, erklärt Teil 3 die „Hedschra“, die Auswanderung von Mekka nach Yathrib (Medina), und das Entstehen der Gesetze. Die Teile 4 und 5 am Donnerstag, 31. Januar zeigen Mohammed auf dem Höhepunkt seines Wirkens und die Zusammenstellung des Korans nach seinem Tod.
Ausstrahlungszeit ist jeweils 20.45 Uhr.