Mit Büchern auf der Flucht

Was würden Sie mitnehmen, wenn Sie plötzlich gezwungen wären, in ein fremdes Land auszuwandern? Für viele Juden, die Europa in den 1930ern noch rechtzeitig verlassen konnten, war die Antwort auf diese Frage klar: Bücher. Es hätten auch feste Schuhe, eine gute Jacke oder praktische Gegenstände sein können. Doch viele der jüdischen Emigranten wählten deutschsprachige Kultur- und Geistesgeschichte: Schiller, Lessing, Heine, Schnitzler, Rilke und natürlich Goethe. So reist ein Teil der Bücher von Israel nach Jordanien. Bücherpakete aus Israel kommen als Schätze nach Österreich und werden hier von Schülerinnen und Schülern gehoben