Menschen & Horizonte. Der Passfälscher
Der Jude Cioma Schönhaus ging 1942 in Berlin in den Untergrund, nachdem seine Eltern deportiert worden waren. Um zu überleben fälschte er Pässe und rettete damit hunderten von Verfolgten das Leben. Als ihm die Gestapo auf die Spur kam, flüchtete er in die Schweiz. Im Gespräch blickt der heute 83-jährige Grafiker auf seine Erfahrungen in Nazi-Deutschland zurück, und erzählt, wie er das Kriegsende am 8. Mai 1945 in Basel erlebt hat
