Marie Curie
Marie (Karolina Gruszka) und Pierre Curie (Charles Berling) erhalten 1903 gemeinsam mit ihrem Professor Henri Becquerel den Physik-Nobelpreis für den Nachweis der spontanen Radioaktivität. Nie zuvor hatte eine Frau einen Nobelpreis erhalten. Doch die Freude über die Anerkennung währt nicht lange, denn Pierre kommt wenige Jahre später bei einem Unfall ums Leben. Nun ist Marie alleine mit ihren zwei Kindern. Sie stürzt sich in die Arbeit. Zwei Jahre später wird ihr der Lehrstuhl für Allgemeine Physik offiziell übergeben, sie ist nun die erste Professorin an der Sorbonne. Trotz ihrer Brillanz fällt es ihr immer wieder schwer, sich in der von Männern dominierten Wissenschaft zu behaupten. Nach langer Trauer verliebt sie sich in den verheirateten Wissenschaftler Paul Langevin (Arieh Worthalter) und beginnt mit ihm eine verhängnisvolle Affäre. Marie Noelle hat mit «Marie Curie» (PL/FR/DE 2016) ein intimes Portrait der Wissenschaftlerin und allein erziehenden Mutter geschaffen
