makro. Marshallplan für Afrika

Entwicklungshilfe war gestern: Auf dem EU-Afrika-Gipfel Ende November 2017 sollen die Weichen für mehr wirtschaftliche Zusammenarbeit gestellt werden. In Zukunft sollen Unternehmen Ländern wie Niger auf die Beine helfen. Mit ihrem «Marshallplan» für Afrika macht die deutsche Regierung ihren Paradigmenwechsel klar: Private Investitionen statt staatlicher Almosen sollen für Jobs und Perspektiven sorgen. Auf der Liste der Länder, die dabei besonders gefördert werden, steht mit Niger einer der ärmsten Staaten Afrikas. Das zentralafrikanische Land ist eine der grossen Flüchtlingsdrehscheiben für Menschen aus ganz Afrika. Mit ein paar tausend US-Dollar erkaufen sie sich hier die Passage übers Mittelmeer nach Europa. Aus Entwicklungshilfe soll Fluchtursachenbekämpfung werden. Kann der Marschallplan für Afrika daran tatsächlich etwas ändern?