Majubs Reise zu den Sternen

Mohamed Husen wurde in der Kolonie Deutsch-Ostafrika geboren. Im Ersten Weltkrieg war er Soldat für die Deutschen. Damals war er neun Jahre alt. Den versprochenen Sold für seinen Einsatz wurde ihm nicht ausbezahlt, so dass er beschloss nach Deutschland zu reisen, um den ausstehenden Sold persönlich abzuholen. Anfang der 1930er-Jahre kam er nach Deutschland und arbeitete in der Filmindustrie als Statist: Er war Zarah Leanders Chauffeur, Hans Albers‘ Diener und Heinz Rühmanns Liftboy. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er ins KZ Sachsenhausen deportiert, wo er nach drei Jahren Haft starb. Ein essayistischer Dokumentarfilm