Luzerner Religionsfach – Überflüssig oder zukunftsweisend?
(medientipp) Die Fachschaft «Religionskunde und Ethik» lädt anlässlich der umstrittenen Streichung des Faches Religion an den Luzerner Gymnasien zu einer Podiumsdiskussion.
Am 24. Oktober hat der Luzerner Regierungsrat entschieden, dass das bekenntnisneutrale Schulfach «Religionskunde und Ethik» an den Kurzzeit- und Obergymnasien aus Spargründen abgeschafft werden soll. 1995 wurde an den Kantonsschulen der von den Kirchen verantwortete konfessionelle Religionsunterricht vom bekenntnisneutralen Pflichtfach «Religionskunde und Ethik» abgelöst. Damit öffnete das Fach den eurozentrischen Blick hin auf die grossen Weltkulturen und der Kanton Luzern leistete im gesamten deutschsprachigen Raum Pionierarbeit.
Die Frage, ob das Fach «Religionskunde und Ethik» überflüssig oder zukunftsweisend ist, wird in einem Podiumsgespräch am 27. November thematisiert. Unter der Leitung des Publizisten Marco Meier diskutieren die Freidenker-Geschäftsführerin Reta Caspar, Prof. Monika Jakobs vom Religionspädagogischen Institut Luzern, der Religionswissenschaftler Fabian Perlini, P. Martin Werlen der Stiftsschule des Klosters Einsiedeln und Hans Widmer, alt Nationalrat und Philosophielehrer
Datum: 27. November, 19.00 Uhr
Ort: Uni Luzern (Raum 4 B 55)
Infos: https://www.facebook.com/bildungsabbau
