Lost in DDR
Stefan Danziger, ein deutscher Stand-up-Comedian und ehemaliger Berliner Stadtführer, bereist für «Lost in DDR» die ehemalige DDR. Der Clou: Er reist mit einem West-Reiseführer von 1989. Was ist geblieben? Was ist verschwunden? Wo stimmt der Baedeker noch? Sein Trip führt Stefan Danziger nach Berlin, Potsdam, nach Rostock und an die Ostsee. Auf seiner Liste stehen unter anderem: das Brandenburger Tor, eine Münzstube, der ehemalige Potsdamer Hauptbahnhof Pirschheide, Schloss Sanssouci, der Ostseestrand Warnemünde und in Rostock das Hotel Neptun sowie der Brunnen der Lebensfreude – oder wie manche ihn auch nennen: der Pornobrunnen. Es geht nicht um Vollständigkeit, sondern vor allem um Interesse, Neugier und Erkenntnis. In der Kulturdokumentation geht es nicht um die schnelle Pointe, sondern um die Spurensuche, um den Blick auf eine inzwischen vergangene Welt. Dabei wird der Reiseführer zum Werkzeug moderner Archäologie
