Looping
Leila (Jella Haase) ist 19 und ein Rummel-Kind. Doch zwischen Autoscooter und Zuckerwatte versteht das sensible Mädchen keiner. Auch nicht Sara (Luisa-Céline Gaffron), die nur mit ihr rumknutscht, um Jungs scharfzumachen. Nach einer chaotischen Nacht, die in der Notaufnahme endet, lässt sich Leila freiwillig in eine psychiatrische Klinik einweisen. Dort teilt sie sich das Zimmer mit der mysteriösen Ann (Marie-Lou Sellem) und der schüchternen Frenja (Lana Cooper). Bald kommen sich die drei Frauen immer näher. Obwohl sie so unterschiedlich sind – Frenja ist verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter, Ann hat sich ihr Leben lang gegen feste Bindungen entschieden, Leila ist ständig auf der Suche – verlieben und begehren sich die drei. Leila fühlt sich auf einmal erkannt und aufgehoben. Doch traut sie sich auch ohne den Kokon dieser Liebe wieder in die Achterbahn der Aussenwelt? Die Regisseurin Leonie Krippendorff hat für ihr preisgekröntes Frauen-Portrait (DE 2016) eine sinnliche Bildsprache gefunden
