Lebenslinien. Von guten und schlechten Geheimnissen
Sein Vater spielt Zither, seine sechs Geschwister Hackbrett, Akkordeon und Gitarre – Alfons singt und jodelt, er ist ein gefeierter Kinderstar. Bis auf einem Trachtenfest etwas passiert, das sein Leben radikal verändert. Alfons sagt niemandem etwas, zieht sich aber immer mehr in sich zurück. Er geht viel in die Natur und sucht die Einsamkeit. Schliesslich holt ihn seine Vergangenheit ein. Er erträgt keine Menschenmengen mehr und bekommt immer häufiger Angstzustände. Alfons merkt, dass er sich dem Erlebnis seiner Kindheit stellen muss, und beginnt eine Therapie. Er will seiner Frau ein stabiler Partner und seiner Tochter ein unbelasteter Vater sein. Nach und nach startet er seine zweite Karriere als Musiker. Mit seiner Frau zusammen gründet er den Verein Suibamoond für missbrauchte und misshandelte Kinder. Er hat sein Leben wieder fest in der Hand – bis er sich 2011 nach einem Schlaganfall noch einmal zurück ins Leben kämpfen muss
