Lebenslinien. Rudolph Moshammer – was vom Traum geblieben ist
Einst wurden Busladungen von Touristen in die Münchner Maximilianstrasse gebracht, wo sie hofften, vor Rudolph Moshammers Geschäft einen Blick von «Mosi», seiner Mutter Else und seinem Hündchen Daisy zu erhaschen. 30 Jahre lang gab der exaltierte Modemacher der Schickeria einen schillernden Mittelpunkt und der Boulevard-Presse einen Fokus … bis dann am 15. Januar 2005 die Schlagzeile erschien: «Mosi in seiner Grünwalder Villa von Stricher ermordet!» Knapp 15 Jahre nach seinem erschütternden Tod ist Rudolph Moshammer als «Der grosse Rudolph» Thema eines Fernsehfilms im Ersten, und die Mitarbeiter und Verkäufer der Obdachlosen-Zeitung «BISS» verehren ihn noch immer für seine Unterstützung, die auch heute noch aus einer Stiftung fliesst
